Iran-Krieg: Das Ergebnis ist absehbar – doch wie tief im Blut die Welt dorthin watet noch nicht.
Präsident Trump watet durch das Blutbad, das er angerichtet hat.

Iran-Krieg: Das Ergebnis ist absehbar – doch wie tief im Blut die Welt dorthin watet noch nicht.

Die Folgen des Irankriegs werden die Vorherrschaft des Westens brechen und dem Globalen Süden viel schneller grosse Mittel und Macht in die Hand geben, als dies unter friedlichen Szenarien geschehen wäre. Trump entscheidet lediglich noch, wie tief die Welt auf dem Weg dorthin im Blut versinkt.
So. 05 Apr 2026 7

Einleitung

Mit Sprachlosigkeit stellt man fest, dass die westlichen Medien noch immer nicht erkannt haben, dass dieser von Israel und den Vereinigten Staaten unter jedem juristischen und moralischen Aspekt despektierliche Krieg gegen den Iran bereits verloren ist und dass die Folgen bereits mit grossen Lettern an der Wand stehen: Die Vorherrschaft des Westens ist Vergangenheit, das Schicksal der EU und die NATO hängen an einem seidenen Faden, Westasien wird neue Herren haben und Iran als eine der ältesten Zivilisationen der Erde wird in Zukunft wieder die Rolle einer solchen einnehmen.

In diesem Artikel betrachte ich zuerst das Endergebnis, das bereits absehbar ist, da die Kräfteverhältnisse, die Nachhaltigkeit der Parteien augenfällig und die Eskalationsfähigkeit der fanatischen Aggressoren viel bescheidener sind, als sie auf den ersten Blick scheinen. Der Krieg mag auf unterschiedlichen Wegen zu einem Ende kommen, das Ergebnis wird in jedem Fall dasselbe sein. Es geht «nur noch» darum, wie tief Präsident Trump durch Blut zu waten bereit ist. Der Blutzoll steht in direkter Abhängigkeit zur Dauer des Konflikts.

Ich beginne somit mit dem Ende der Geschichte, da das Ende einfacher zu skizzieren ist als der Weg dorthin.

Der Globale Süden übernimmt Westasien

Vor einem Jahr verfasste ich die Serie «Der Krieg zweier Welten hat begonnen». Darin machte ich mir Gedanken darüber, wie die Stabübergabe vom Kollektiven Westen zum Globalen Süden vonstatten gehen könnte. Ich sah voraus, dass die beiden Welten sich während dieses Prozesses in Stellvertreterkriegen bekämpfen und dass dieser Prozess Jahrzehnte dauern und blutig sein würde. Nicht vorausgesehen habe ich, dass die Vereinigten Staaten den Iran nicht nur einmal, sondern zweimal während diplomatischer Verhandlungen - unter Verletzung von amerikanischem und internationalem Recht - überfallen würden. Dass die Amerikaner dies nach dem Sommer 2025 vor Monatsfrist ein zweites Mal riskierten, nachdem sie dies das erste Mal erfolglos taten, weist auf ein Ausmass an Hybris und Dummheit hin, von der ich als Analyst vor Jahresfrist nicht auszugehen wagte. Ich muss zugeben, dass ich mir bis zum Kriegsausbruch am 28. Februar nicht vorzustellen vermochte, dass die Amerikaner dermassen kopflos handeln würden – mein Freund und Autor Scott Ritter und viele andere haben den Umfang der Arroganz und Dummheit ihrer eigenen Regierung besser eingeordnet als ich. Letztmals äusserte sich Scott Ritter bei uns am 20. Februar in «Krieg gegen den Iran».

Leidensfähigkeit

Im laufenden Konflikt ist eines offenbar: Die Iraner haben passive und aktive Kräfte, die viel beträchtlicher sind als jene der Amerikaner und der Israelis. Auf der Passivseite steht die Fähigkeit zu leiden. Stellvertretend für viele Iraner und deren Führung führe ich den iranischen Aussenminister Araghchi an – „We Dont’t Fear Death“ – „Wir fürchten den Tod nicht“. Das kann man von uns Westlern nicht behaupten. Tod ist für Westler das worst case scenario, der schlimmstmögliche Fall im Leben. Todesmut ist im Kriegsfall ein Vorteil, der  
entscheidend sein kann.

Diese Haltung wird auch von den iranischen Menschen gelebt. Als Beispiel dazu eine Kundgebung im Iran, die angegriffen wurde – die Menschen reagieren mit kompletter Todesverachtung.

Religiös-fanatische Israelis, welche sich als Herrenrasse sehen und daran gewöhnt haben, auf wehrlose Zivilisten zu schiessen, haben dieser Haltung wirklich nichts entgegenzusetzen. Man lebt in Panik und fühlt sich als Opfer.

Ein weiterer passiver Faktor ist die Grösse des Landes. Iran ist 67-mal grösser als Israel und somit verteilt sich jeder Angriff auf eine 67-mal grössere Fläche als in Israel. Zerstörung kann somit von dieser riesigen Landmasse (1,5 Millionen km2) viel besser aufgenommen und verdaut werden.

Offensivfähigkeit

Auf der Aktivseite sieht es noch weit ausgeprägter aus. Wie ein Gebrauchtwagenhändler brüllt Trump seit dem ersten Tag, dass der Iran komplett zerstört sei – jeden Tag «We have obliterated them». Jedes Mal eine Lüge. Am Abend des 3. April drohte Trump, den Iran in die Steinzeit zurückzubomben, «wo sie hingehören». Die Realität sieht anders aus. Von den 92 Millionen Iranern starben ca. 2.000, was eine menschliche Katastrophe ist, aber rechnerisch einem Tropfen auf dem heissen Stein entspricht. Angriffe auf die militärische Infrastruktur hatten keinen Erfolg. Andernfalls hätten die iranischen Angriffe aufgehört oder wären weniger geworden. Die reinen Zahlen von Raketen und Drohnen, welche die Iraner anfangs eingesetzt hatten – altes Material zur Übersättigung der israelischen und amerikanischen Abwehr – abgelöst von den viel grösseren und moderneren Raketen, die in ihrer Zahl weniger, aber mit ihrer Zerstörungskraft sehr viel verheerender sind.   

Reaktion der iranischen Presseagentur auf die Drohung des Kriegsministers Pete Hegseth bezüglich Steinzeit:

«Diese Karte zeigt den Iran in der Steinzeit. Bestehen Sie darauf, sie wiederzubeleben?»
Humoreinlage von IRNA

Die Angriffe auf die zivile Infrastruktur des Iran sind schwerwiegend und schmerzhaft. Aber die Infrastrukturanlagen (Strom, Entsalzungsanlagen etc.) sind auf Grund der Größe des Landes auf viele Anlagen und Regionen verteilt, was dazu führt, dass der Iran diese Schläge besser verkraften kann.

Israel hingegen hat nur wenige Anlagen, wenige Häfen – Haifa ist zerstört. Der Ben-Gurion-Flughafen ist zerstört und ausser Betrieb.

Flight-Radar zeigt keine zivilen Flüge mehr über Israel. Die „patriotischen“ Israelis fliehen jetzt zu Fuss und mit Schiffen; sie siedelten ins Heilige Land, um Land zu stehlen und gut zu leben. Sicher nicht, um ihr Leben zu riskieren – eine andere Schwäche: Wohlhabende Israelis haben keinen Patriotismus und geben Fersengeld. Jetzt wird etwa Zypern von Israelis überschwemmt – diese sind begeistert, von den Herrenmenschen überrannt zu werden. 

Die Humoristen machen sich bereits lustig über die neuen Siedler in Zypern.

Humor dieser Art ist in Deutschland durchaus strafbewehrt.

Zerstörung in Israel

Hier einige Clips aus Israel von der Nacht vom Mittwoch auf den Donnerstag, mit dem immerwährenden Vorbehalt, dass sie echt sind – sie sehen auf jeden Fall echt aus.

Aus den vorgenannten Gründen gehe ich davon aus, dass Israel viel eher kollabieren wird als der Iran.

Eskalationsfähigkeit

Viele haben zu Recht Angst, dass sich die Israelis vor dem Untergang dazu entschliessen werden, ihre Nuklearwaffen gegen den Iran einzusetzen. Das ist durchaus möglich, den Israelis ist alles zuzutrauen. Dann kann man sich fragen, was die Konsequenzen sein werden. Diese Frage hat der chinesische Regierungssprecher Victor Gao in den letzten Tagen mehrmals zum Ausdruck gebracht:

"Ich möchte der israelischen Regierung und den israelischen Führern sagen, dass der Moment, in dem Israel einen nuklearen Sprengkopf gegen ein anderes Land einsetzt, auch gegen den Iran, das Ende Israels als Land bedeuten wird. Als ein Staat. - Und warum?

Weil Israel durch den Abwurf eines nuklearen Sprengkopfes gegen ein anderes Land zum Staatsfeind Nummer eins der Menschheit wird, denn die Menschheit wird es niemals unterstützen, dass Israel einen nuklearen Sprengkopf gegen ein anderes Land einsetzt und dabei Hunderttausende, wenn nicht mehr Menschen tötet. Sie werden wirklich eine massive Verurteilung anderer Länder gegen die Regierung des Regimes in Israel auslösen und den Untergang Israels als Regime, als Land verursachen."

Die Amerikaner – so glaube und hoffe ich – werden diesen Schritt nicht wagen, falls sie keine false flag-Attacke inszenieren, um diese Ungeheuerlichkeit zu rechtfertigen.

Die Amerikaner und die Israelis haben – über eine Landinvasion sprechen wir weiter unten – praktisch keine Eskalationsmöglichkeiten mehr: Die Amerikaner haben lediglich noch einen Flugzeugträger in der Kampfzone, der immer wieder angegriffen wird. Die Iraner haben es mit ihrer Taktik vermocht, dass die Flugzeugträger einen Sicherheitsabstand von ca. 1.000 km einhalten müssen, was deren Effizienz dramatisch herabsetzt. Die meisten – oder alle? – US-Basen im Golf sind zerstört und für den Flugverkehr unbrauchbar. Spanien, Frankreich und Grossbritannien haben den Amerikanern die Verwendung ihrer Basen in Europa verboten oder eingeschränkt und gestern hat auch Österreich den USA das Überflugrecht entzogen; die Amerikaner haben derart viel Munition verschossen, dass sie bald ausgeschossen sind und die Verluste von Kampfjets (F16, F18 und F35(!)) – und seit Samstag auch A10 und Helikopter –nehmen stetig zu; zudem werden immer mehr Tank- und AWACS-Flugzeuge vom Iran zerstört. Das sind alles keine Grundlagen für eine nachhaltige Eskalation.

Die Iraner sind jedoch durchaus dazu in der Lage. Ihre Angriffe sind extrem präzise und aufgrund der Überlegenheit der verwendeten Raketen und der praktisch zum Erliegen gekommenen Luftabwehr von Israel und von den Golfstaaten, scheint die Zerstörung zuzunehmen.

Israelische Invasion in den Libanon

Ausser Tod und Zerstörung hat die israelische Invasion in den Libanon nichts gebracht – die israelischen Truppen sind der Hisbollah komplett unterlegen und werden von diesen regelrecht dezimiert. Man spricht von bis zu 20 Panzern, welche die Israelis pro Tag verlieren – eine komplette Schlappe für die Israelis - wie schon 2006.

Zunehmender Anti-Israelismus und leider auch Antisemitismus

Einleitende Bemerkungen

Bezüglich der Terminologie haben wir uns ausführlich in «Anti-Zionismus ist nicht Antisemitismus» geäussert. Ich empfehle jedem Leser, der diesen Artikel noch nicht gelesen hat, diesen zu verinnerlichen, bevor er weiterliest und sich empört.

Israel hat sich die Wut Millionen von Menschen redlich verdient. Ich werde nun einige Clips veröffentlichen, welche zeigen, wie die Mehrheit der Israelischen Bevölkerung denkt und was sie mit Menschen anstellt.

So denken die Siedler

Todesstrafe für Palästinenser, nicht für Juden eingeführt

Unter Freudentränen verkündet die israelische Knessetabgeordnete Limor Son Har Melech die Einführung der Todesstrafe für palästinensische Gefangene.

Stolz präsentiert dieselbe Fanatikerin ihre ca. vierjährige Tochter. Folgendes aufschlussreiches Gespräch findet zwischen Mutter und Tochter statt:

„Was willst du werden, wenn du groß bist?“
 „Ein Soldat.“
„Und was wirst du tun?“
„Ich werde mit einem Jeep fahren und die Araber töten.“

Das Gesetz legiferiert, dass keine Rechtsmittel bestehen und keine Altersuntergrenze: Damit hat Israel den Genozid an den Palästinensern legalisiert und kodifiziert. Dazu Ofer Cassif, ein israelischer Parlamentarier, Parteimitglied der Kommunistischen Partei.

"Der Jahrestag des Landtages, des Tages, der die Plünderung, den Diebstahl, die Beschlagnahmung palästinensischen Landes durch den Staat Israel symbolisiert, hat die Knesset, das israelische Parlament, sozusagen die Todesstrafe für palästinensische Terroristen beschlossen.

Das bedeutet eigentlich etwas anderes,

Das Gesetz spricht die Juden nicht an, denn diejenigen, die das Gesetz vorschlagen, glauben, und sagen das auch ausdrücklich, dass es so etwas wie jüdischen Terrorismus nicht gibt, und dementsprechend gibt es per Definition auch keine jüdischen Terroristen.

Das bedeutet, dass die Juden a priori von der Anwendung dieses Gesetzes ausgeschlossen sind.

Auf der anderen Seite sagen sie, wiederum ausdrücklich, dass alle Palästinenser Terroristen sind, wenn auch nicht gegenwärtig, so doch potenziell.

Der Vorsitzende des Innenausschusses, andere Klassen, sagte vor ein paar Tagen ausdrücklich und wörtlich, dass es keine unschuldigen [palästinensischen] Menschen, keine unschuldigen [palästinensischen] Kinder gibt.

Das bedeutet, noch einmal, dass alle Palästinenser Terroristen sind.

Und wenn dieses Gesetz besagt, dass Terroristen hingerichtet werden sollten, dann werden alle Palästinenser von ihnen als Terroristen betrachtet.

Das bedeutet in anderen Worten, logisch gesprochen, dass alle Palästinenser hingerichtet werden sollten.

Wir müssen etwas ganz klar sagen.

Das ist keine Todesstrafe, nein.

Das ist ein Gesetz zum Völkermord.

Alle, die es unterstützen, geschweige denn dieses Gesetz vorschlagen, sollten in Den Haag vor Gericht gestellt werden."
Quelle: X-Kanal Ofer Cassif

Wo bleibt der Protest des Moralweltmeisters Deutschland oder der „neutralen“ Schweiz?

Gewalt gegen Kinder in Gaza

 

 

 

Israelische Frauen

Dies sind einige wenige von mir zusammengesuchte Clips, welch die Haltung der Mehrheit der israelischen Bevölkerung widerspiegeln. Laut dem israelischen Journalisten Gideon Levy unterstützen 93 Prozent (!) der jüdischen Israelis diese Politik des israelischen Staates.  

Die Konsequenzen sind Anti-Israelismus. Diesen muss sich ein Volk gefallen lassen, deren Mehrheit einen Genozid unterstützt, der sich in keiner Weise vom Verhalten der Nazis gegenüber den Juden unterscheidet.

Dieses Verhalten fördert jedoch auch den Antisemitismus, der im heutigen Wortgebrauch den Hass auf alle Juden bedeutet. Wie wir in unserem Artikel «Anti-Zionismus ist nicht Antisemitismus» ausführten, ist das genau das Ziel der Zionisten, welche diesen Genozid befürworten, ja verursachen. Die Zionisten, die versuchen Zionismus und Judaismus zu verschmelzen, benötigen und fördern Antisemitismus, um ihn als Schutzschild zu verwenden und sich als Opfer gerieren zu können.

Der ehemalige israelische Abgeordnete Moshe Feiglin in der meistgesehenen Nachrichtensendung Israels

„Wie Hitler sagte: ‚Ich kann nicht leben, wenn ein Jude übrig bleibt‘, können wir hier nicht leben, wenn ein [Palästinenser] in Gaza bleibt.“

Die Westliche Presse fördert den Genozid, den Krieg und somit Antisemitismus – auch die Weltwoche

Obwohl immer mehr Menschen im Westen gegen den Genozid an Palästinensern aufstehen, stehen die meisten westlichen Politiker stramm für diesen Genozid und hinter Israel. Die Medien tun gleichgeschaltet dasselbe – auch in der Schweiz.

Der talentierte Roger Köppel, Eigentümer, Herausgeber und Chefredaktor der schweizerischen Weltwoche, gefällt sich in der Rolle, oft eine andere Meinung als der Mainstream zu vertreten – das ist sein Geschäftsmodell. Dennoch fährt Köppel die Zionistenschiene stramm mit vielen anderen schweizerischen Medien – von einer kritischen, distanzierten oder gar anderen Meinung keine Spur.

Mir wurde ein Link zu seiner Sendung vom 1. April zugesandt, in der er sich voll und ganz hinter Israel stellt und die Regierung des Irans ein Mullah-Regime nennt, despektierlich und erniedrigend, insinuierend, dass die Mitglieder der iranischen Regierung religiöse dumme Fanatiker seien. Köppel war offensichtlich nie im Iran, ansonsten hätte er keine so primitive Sicht. Stellvertretend für die Führungspersonen des Irans, welche alle hervorragend ausgebildet sind – siehe unsere Bemerkungen zum Aussenminister hier – sei an dieser Stelle der Sprecher der iranischen Streitkräfte, Ibrahim Dhoul-Faqari, angefügt. Er verfügt über folgende Ausbildungen: Bachelor-Abschluss in Mathematik, Master in Mathematik, PhD in westlicher Philosophie, er spricht fließend Persisch, Englisch, Arabisch und Hebräisch. Solche Personen als "Mullahs" zu bezeichnen ist unprofessionell.

Gern fraternisiert Köppel etwa mit dem Sohn Netanjahus und berichtet darüber, was dieser und sein Gefolge alles für grossartige Menschen sind. Der Sohn Netanjahus, kämpft nicht für sein Vaterland, sondern hängt in Miami ab.

Der Chef der Weltwoche bewundert somit Menschen, welche sich aufführen wie Hitler und Himmler. Ob Herr Köppel es verdient hat, gehört zu werden, werden die Zuhörer und Leser entscheiden.

Im folgenden Zitat, das aus der oben verlinkten Sendung vom 1. April 2026 stammt, bringt Herr Köppel seine erschreckend unbedarfte persönliche Haltung zum durch nichts provozierten Angriffskrieg der USA und Israel gegen den Iran in einer Klarheit zum Ausdruck, mit der er sich als ernstzunehmender Beobachter der internationalen Politik selbst desavouriert:  

«Diese Stimmungslage, die darauf abgezirkelt ist, dass Trump und Netanjahu viel schlimmer sind – ich halte das für völlig verrückt: USA und Israel sind Demokratien – die Theokratie in Teheran ist das Gegenteil, ein despotisches Regime»
Roger Köppel, Weltwoche Daily, 1. April 2026
Immer gut gelaunt – Roger Köppel lächelt Genozid und Kriegsverbrechen weg.

Mit keinem Wort erwähnt Köppel den Genozid, mit keinem Wort den Umstand, dass die Israelis und die Amerikaner den Iran während Verhandlungen das zweite Mal angegriffen haben.

Landoffensive der Amerikaner?

Es ist Fakt, dass sich die Israelis an einem solchen Himmelfahrtskommando nicht beteiligen werden. Sie schicken die Gojim – die Nichtjuden – ins Feuer.

Verlässt man sich auf die wirklichen Experten, so werden die bereits im Nahen Osten stationierten US-Truppen im Angriffsfall aufgerieben werden. Ritter, Macgregor, Johnson, und alle anderen Experten, welche nicht gekauft wurden, sind sich darin einig. Die Marines, Deltaforce und andere Spezialtruppen sind zwar hervorragend, aber würden einfach verheizt.

Ich halte mich damit zurück, rational zu denken und damit zum Schluss zu kommen, dass die USA es somit nicht wagen würden, denn das letzte Mal lag ich falsch. Ein weiterer Umstand, der eher für das Himmelfahrtskommando spricht, ist die Tatsache, dass der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth am Freitag mehr als 12 Generäle entlassen hat, darunter den Befehlshaber der Bodentruppen der US-Armee.

Pete Hegseth rief General Randy George am 2. April an und forderte ihn auf, sofort in den Ruhestand zu treten. Das Pentagon bestätigte dies innerhalb weniger Stunden. Ein Grund wurde nicht genannt. Nicht öffentlich. Und auch nicht privat. Ein ranghoher Armeebeamter sagte gegenüber Fox News, dass Hegseth George nichts vorgeworfen habe: kein Fehlverhalten, kein operatives Versagen, keine politische Meinungsverschiedenheit in den Akten. Nur ein Telefonanruf und ein Karriereende mitten in der wichtigsten amerikanischen Kampfhandlung seit zwei Jahrzehnten.

Der Nachfolger ist Vizegeneral Christopher LaNeve. Er war vor dieser Ernennung Hegseths ranghöchster militärischer Berater. Der Mann, der die Aktentasche des Ministers trug, befehligt jetzt die Armee, die der Minister umgestaltet. Die Befehlskette wurde nicht unterbrochen. Sie hat sich verkürzt. Die Distanz zwischen einem Fernsehstudio und einem Kampfbefehl ist einfach auf null Vermittler zusammengeschrumpft, die nicht von dem Mann, der den Befehl erteilt, persönlich ausgewählt wurden.

Man muss kein Genie sein, um zum Schluss zu kommen, dass die entlassenen Militärs sich möglicherweise weigerten – oder zumindest sich dagegen auflehnten – ein Himmelfahrtskommando zu leiten, das wohl wie Gallipoli oder die Schweinebucht enden wird.

Ich wünsche es den Soldaten auf beiden Seiten, dass dieser Irrsinn nicht Realität wird.

Europa verbündet sich mit einem Kopfabschneider

Die Europäer sind derart in Panik, dass sie sich mit einem Terroristen zusammentun, der früher Christen die Köpfe eigenhändig abschnitt. Heute verwendet er den Namen Präsident Ahmed al-Sharaa, sein nom de guerre lautet Abu Mohammad al-Julani.

Offensichtlich wurde er vom MI-6 gut vorbereitet und ausstaffiert, um einen guten Eindruck zu vermitteln. Auch eine Patek Philipp im Wert von über EUR 140.000,- gehört zu seiner Verkleidung.

Er wurde von folgenden Exponenten empfangen:

Friedrich Merz

 Emanuel Macron

Keir Starmer

König Charles

Ich überlasse das Nachdenken den Lesern – man muss nicht jede Geschmacklosigkeit kommentieren, wenn Fakten und Bilder bereits alles sagen. Nur soviel: Europa ist geopolitisch am Ende und verbündet sich mit jedem – auch mit dem Teufel.

Fazit

Das Endergebnis ist vorgezeichnet: Machtwechsel in Westasien.

Doch es könnte noch viel blutiger werden. Falls die Amerikaner durch Verstrickungen – man vergesse die Epstein Files nicht – daran gehindert werden, ihre eigenen Interessen wahrzunehmen, so wird sich der Konflikt hinziehen. Man sollte auch nie vergessen, dass der grosse Hauptfeind Amerikas China ist und die Amerikaner alles tun werden, um den Energiefluss nach China zu behindern. Der erste Schritt dazu war Venezuela, der zweite Schritt ist der Nahe Osten. Was in Venezuela noch irgendwie gelang, schlug im Falle des Iran bislang geradezu grandios in sein Gegenteil um.

Die Chinesen verfügen über die grössten Energielager und haben länger Zeit als die anderen Staaten.

Trump behauptet zwar, dass die USA über genug Öl verfügten und auf die Strasse von Hormuz nicht angewiesen seien, doch das ist – wie meist bei Trump – eine Lüge. Die USA exportieren zwar vor allem LNG, importieren jedoch viel Öl und sind ein Netto-Importeur von Erdöl in der Höhe von 6.646.000 Barrels, pro Woche.

Quelle: X-Kanal Chris Marteson; seine Quelle: Wöchentlicher Bericht der U.S. Energy Information Administration (EIA) zum Stand der Erdölversorgung

Somit sind die Amerikaner bedeutend abhängiger von der Strasse von Hormuz als sie zugeben, was die Eskalationsgefahr erhöht.

Weiter ist unklar, was mit Israel im Falle eines Abzugs der USA geschehen würde. Die Inkarnation der Balfour-Erklärung ist seit 80 Jahren der Brandstifter, der sich als Psychopath über den ganzen Nahen Osten hermacht und sein Grossreich tatsächlich errichten möchte. Die Israelis haben Hitlersche Träume – nach dem oben erwähnten Zitat von Moshe Feiglin betreffend Hitler, darf ich das hier ungestraft sagen.

Israel als Staat muss und wird wohl in seiner jetzigen Form nicht weiterexistieren. Falls Palästina wieder auflebt, werden Muslime und Juden  wieder friedlich zusammenleben wie vor hundert Jahren, aber erst nachdem die Zionisten aussortiert sein werden. Wie das anzustellen ist und wie stark sich die USA langfristig für Israel mit Waffengewalt einsetzen werden, steht in den Sternen. Die Iraner haben Zeit. 

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